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3 yr. ago

  • Ich kann mir diesen Zirkus echt nicht mehr geben. Ernsthaft schon wieder geheucheltes Entsetzen und gespielte Empörung? Man redet wieder von einem "Skandal" und behandelt das als schrecklichen Einzelfall? Wie viele dieser tausenden Skandale und Einzelfälle braucht es eigentlich noch, bis der letzte Mensch gemerkt hat, dass das der Standard in Schlachtbetrieben ist und ein bewusst aufgebautes und betriebenes System ist, das mit einer absurden Menge an Steuergeldern finanziert wird?

    Ich weiß, dass dieses Verhalten sehr gut mit Karnismus und kognitiver Dissonanz erklärbar ist, aber es ist 2023 und irgendwann wird es echt lächerlich. Wer tierische Produkte konsumiert, der unterstützt direkt dieses grausame und vollkommen vermeidbare Leid. Egal, wo diese Produkte gekauft werden: empfindungsfähige und intelligente Lebewesen müssen dafür leiden und sterben. Nebenbei ist dieses System auch einer der Hauptantreiber der Klimakrise unter welcher die gesamte Menschheit leidet.

    Und es braucht mir echt kein Omnivor-Clown mehr ankommen mit "aber ich esse nur gaaaaanz selten Fleisch und auch nur vom Metzger des Vertrauens". Ich habe diesen Satz in den letzten Jahren unzählige Male gehört oder gelesen. Über 98% der tierischen Produkte in Deutschland kommen aus der Massentierhaltung. Die Supermärkte sind überschwemmt mit dem Kram und die Einkaufswagen sehe ich immer prall gefüllt damit.

    Steht also wenigstens dazu, dass ihr euch gerne die Billigscheiße von Tönnies reinzwiebelt und euch die Folgen und Probleme eures Konsums egal sind.

  • Ich würde wahrscheinlich eher nicht hingehen und bin da mindestens zwiegespalten. Letztendlich ist es eine andere Form der Tierhaltung und -ausnutzung und es steht ein profitorientiertes Unternehmen dahinter. Hinzu kommt, dass Katzen karnivor ernährt werden, was zusätzliches Leid verursacht. Ich muss fairerweise auch sagen, dass ich prinzipiell gegen Tierhaltung bin und mir selbst nie ein Haustier zulegen würde.

    Auf der anderen Seite handelt es sich anscheinend um "gerettete" Katzen aus Tierheimen. Das ist natürlich eine gute Sache, dass diese Tiere Zuwendung und ein Zuhause bekommen. Dennoch ist hier das Grundproblem, dass es diese Tiere im besten Fall gar nicht erst geben sollte.

    Ich frage mich auch, was mit dem Konzept des Unternehmens passiert, wenn es tatsächlich mal keine Katzen gibt, die gerettet werden können. Belässt man es dann dabei? Dann ginge das Konzept nicht mehr auf (Katzentempel ohne Katzen?). Organisiert man dann Katzen aus anderen Quellen wie z. B. Zucht? Das fände ich dann sehr fragwürdig und das Unternehmen wäre in meinen Augen dann auch nicht vegan.

  • Bretterst du auch wütend durch Baustellen, Rettungseinsätze und Unfälle auf der Straße? Nein? Aber diese Szenarien verursachen doch Stau und gelten damit als Terrorismus.

    Das macht ja fast Angst zu sehen, was teilweise an gewaltbereiten Psychopathen Kraftfahrzeuge führen dürfen.

  • Wer hat denn hier was von konservativ geschrieben?

    Die Aussage "Punch a Nazi" ist ja wohl auch unmissverständlich gegen Nazis und nicht gegen Konservative oder sonst wen gerichtet. Wenn sich jemand durch diesen Spruch angegriffen fühlt, liegt die Vermutung äußerst nahe, dass es sich dabei um einen Nazi handelt oder um eine Person, die mit Nazis sympathisiert oder diese schützt (also auch nur eine Umschreibung für einen Nazi).

  • Ich finde ja eher, dass es sich nicht gehört, einen genozidalen Angriffskrieg gegen einen demokratischen Staat zu führen und diesen auf welche Art auch immer zu unterstützen. Da gibt es einfach keinerlei Grundlage für gegenseitigen Respekt.

    Absolut kein Verständnis dafür, dass russische Sportler*innen überhaupt noch im internationalen Sport geduldet werden. Aber internationaler Sport ist leider schon lange zu einem Propagandawerkzeug autokratischer Regime verkommen.

  • Mit hohlen Phrasen um sich schmeißen und dann aber einen vernünftigen Dialog verlangen. Genau mein Humor.

  • Ich finde, das ist echt dünnes Eis zu behaupten, dass eine Gleichstellung eine Bevorzugung sei. Bevorzugung ist per Definition auch eine Form der Diskriminierung. Findest du also, dass Gleichstellung auch Diskriminierung ist? Eine Gleichstellung in einem System mit unfairen Machtgefällen (und von denen haben wir leider mehr als genug) sehe ich eher als eine progressive Richtigstellung bzw. als ein positives Entgegenwirken gegen diese Machtgefälle.

  • Ich könnte das nicht so handhaben wie du und würde die Pizza zurückgeben, auch wenn sie dann im Müll landet. Tiere oder tierische Produkte sind für mich keine Nahrungsmittel und daher würde sich für mich gar nicht erst die Frage stellen, ob ich das dann esse oder nicht.

    Diese Argumentationsweise habe ich (und auch sicherlich einige andere Menschen in der Community) schon oft als Loophole wahrgenommen, mit dessen Hilfe versucht wird, einen eigentlich unveganen Lebensstil zwanghaft als vegan darzustellen. Meiner Meinung nach schadet das auf längerer Sicht der Bewegung, wenn der vegane Begriff durch solche Ausnahmen verwässert wird.

    Es scheint mir, dass es für viele Menschen ohnehin schon schwierig ist, überhaupt zu verstehen, was Veganismus konkret bedeutet. Das wird nur schwieriger, wenn es immer mehr "95%-Veganer*innen" gibt, die es nicht ganz so genau mit der ethisch veganen Lebensweise nehmen.

  • Klimakrise kann auch geil sein!

  • Wo liest du etwas davon, dass 17 Grad Celsius als Hitze definiert werden? Es herrschten letzten Sommer mehrere Male an vielen Orten Europas Temperaturen von über 40, teilweise sogar 50 Grad Celsius. Ist das keine Hitze für dich? Vielleicht aber ein paar Links, um eventuelle Wissenslücken zu füllen:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tagesmitteltemperatur

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mittelwert

    Dir ist auch hoffentlich klar, dass das nur die Anfänge der aktuellen Klimakrise sind und die Tendenz stark steigend ist, oder? Was heute 60.000 Hitzetote in Europa sind, können und werden in 10 Jahren schon deutlich mehr sein. Ich verstehe nicht, was dieses Relativieren von immer extremeren Klimaausprägungen, die uns alle zunehmend direkter und härter treffen, bezwecken soll und sehe das mehr als wissenschaftsleugnende Schwurbelei.

  • Da bist du längst nicht die einzige Person aus dem Thread, der das passiert ist. Viele Leute wurden offenbar willkürlich ohne Regelverstoß für Kritik gebannt (mich hat es auch getroffen). Alleine schon die Art und Weise, wie die Mods auf die kritischen Kommentare geantwortet haben, lässt meiner Meinung nach tief blicken. Direkt aus der Defensive mit passiv-aggressivem Ton und jeder Vorschlag für einen Kompromiss wurde mit der Begründung abgeschmettert, dass man gegen Reddit doch machtlos sei.

    Ich finde, dass das sehr gut zeigt, dass die Mods sehr an ihrem Posten hängen und diesen auf keinen Fall verlieren wollen, egal was die Community dazu sagt. Klassisches Hausmeistersyndrom von Foren-Mods. Niemand zwingt sie, sich unbezahlt von Reddit wie Dreck behandeln zu lassen, aber der Powertrip kickt wohl einfach härter rein.