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3 yr. ago

  • Wir sollten aufhören, Mörder in Gefängnisse zu stecken. Das bringt doch nichts. Es kommt doch dann sowieso immer ein neuer Mörder dazu.

    Wie viele Jahre muss man eigentlich noch mit der AfD und ihren Nazimitläufern reden, sie in Talkshows einladen und in diversen Formaten hofieren, bis mal alle geschnallt haben, dass das nichts bringt? Man kann nicht gegen Rechtsextremismus sachlich argumentieren. Man kann Leuten, die eine menschenfeindliche Ideologie propagieren und umsetzen wollen, nicht auf Augenhöhe begegnen. Das alles hilft denen nur, ihre Drecksideen an die Öffentlichkeit zu bringen. Menschenfeinde verdienen keine Toleranz. Irgendwas, irgendwas, Toleranz-Paradoxon. Es wurde schon tausende Male rauf- und runtergebetet, aber es scheint nicht hängenzubleiben.

    Wenn die AfD verboten wird, dann wird ihrer Bewegung komplett der Wind aus den Segeln genommen. Keine staatliche Finanzierung mehr und Nachfolgeparteien sind automatisch auch verboten. Wie oft ich in diesem Zusammenhang lesen muss, dass Weidel und Co. dann direkt einfach die AfD 2.0 gründen würden. Das ist nach einem Parteienverbot nicht möglich.

    Jede andere Nazipartei bräuchte überhaupt erstmal Jahre, um sich neuaufzustellen, denn es würde ein Machtvakuum in der rechten Szene entstehen und es gäbe interne Grabenkämpfe. Sowas konnte man übrigens damals zu den Anfängen der AfD in Echtzeit beobachten.

  • Ich habe das Gefühl, dass deine Aussage übertrieben ist. Sie haben mit ihrem Beitrag versucht zu zeigen, dass die Metal-Szene in Teilen ein Problem mit Rechtsextremismus und Übergriffigkeit auf Festivals hat. Als jemand, der viele Jahre aktives Mitglied dieser Szene war und auch heute noch auf einige Festivals fährt, kann ich diese Beobachtungen bestätigen. Wenn ich wollte, könnte ich z. B. ganz problemlos auf "meinen" alljährlichen Festivals (bspw. Party.San, Rock Hard oder In Flammen) Nazi-Merch kaufen. Auch vergeht kein einziges Festival, auf dem ich nicht mehrere Leute mit Nazi-Merch rumlaufen sehe.

    Dass der Beitrag angeblich versucht, die gesamte Szene pauschal zu framen und in ein schlechtes Licht zu rücken, konnte ich nicht sehen. Sie haben z. B. auch Leute aus der Szene zu Wort kommen lassen, die die Übergriffigkeit und den Nazi-Scheiß kritisieren und selbst mehrmals betont, dass das weder exklusive Metal-Probleme sind, noch dass diese Probleme die Szene dominieren würden.

    Was bei der Metal-Szene allerdings eine relativ weit verbreitete Annahme unter den Fans ist, ist die, dass die Szene angeblich die unproblematischste, entspannteste und friedlichste von allen ist. Das wurde im Beitrag auch als Aufhänger verwendet und meiner Meinung nach völlig zu Recht kritisiert, denn diese Annahme war schon immer und ist auch aktuell Blödsinn.

  • Alleine der Inhalt des Titels ist schon zu wenig. Für die Erkenntnis, dass im Jahr 2023 eine Abkehr von fossilen Energieträgern notwendig sei, braucht es nicht solch eine Veranstaltung in diesem Ausmaß.

    Der eigentliche Hohn verbirgt sich jedoch weiter unten im Artikel: dass es doch wieder nur ein Kompromiss mit Hintertürchen ist, der nur eine allmähliche Abkehr als Übergangsphase zugunsten der Industrie darstellt. Dass auch noch ernsthaft vom 1,5-Grad-Ziel geredet wird, zeigt für mich, dass man es auf dieser Veranstaltung mit der Wissenschaft doch nicht so ernst meint. Es gibt bereits Modelle, die deutlich höhere Temperaturanstiege prognostizieren und es werden immer mehr Stimmen laut, dass die 1,5 Grad nicht mehr drin sind.

    Falls man dieses Ziel überhaupt noch schaffen kann, wäre mindestens eine sofortige, flächendeckende und radikale Umsetzung von klimaschonenden Maßnahmen notwendig und das klingt erfahrungsgemäß leider nach einem modernen Märchen.

  • Es ist wirklich kein komplexer Sachverhalt. Geld ist eine begrenzte und kritische Ressource. Ein verschwindend geringer Teil der Bevölkerung unternimmt weitreichende Bestrebungen, diese Ressource in Massen zu akquirieren und sicherzustellen, dass nur ihr der Zugang zu dieser zur Verfügung steht. Die Konsequenz ist, dass für den Rest der Bevölkerung nicht genug von dieser Ressource übrig bleibt.

    Dass das Fehlen finanzieller Mittel in unserer Gesellschaft ein ernstzunehmendes Problem darstellt und dass das langfristige Horten größerer Summen dem Wirtschaftskreislauf schadet, muss hoffentlich nicht erläutert werden.

  • Könnten wir langsam dazu übergehen, solches Verhalten als das zu bezeichnen, was es ist? Das ist Korruption. Ich habe den Eindruck, dass die deutsche Medienlandschaft sich vor diesem Wort fürchtet.

  • Wow, diesen cleveren Schenkelklopfer hat ja noch niemand am Stammtisch gebracht. Komm mal in der Gegenwart an oder nennst du die Union auch noch Zentrum?

  • Gibt's auch 'ne Quelle zur Behauptung oder ist das nur plumper migrationsfeindlicher Mist?

  • It's really funny because the system we are now living in is already made of dreams and pixie dust. Infinite growth in a world with finite resources? You have to be insane to advocate for that bullshit... or rich.

  • Ich muss mich bis heute jedes Mal vergewissern, welcher Name der richtige ist und ich finde das wunderbar.

  • Genau, das bisschen Wetter wird uns nicht umbringen. Früher war es auch schon heiß und trocken und wir haben es überlebt, aber das verstehen die meisten Menschen heutzutage irgendwie nicht mehr. Wahrscheinlich weil sie zu viel auf ihre Smartphones starren, wie im Artikel beschrieben.

    Dieser ganze wissenschaftliche Firlefanz ist darüber hinaus auch völlig aus der Luft gegriffen und realitätsfern. Das geht doch völlig an der Lebensrealität der meisten Menschen vorbei, aber das merken die in ihrem Forschungselfenbeinturm mit ihren ganzen "Modellen" und "Prognosen" einfach nicht. Was interessiert es mich bitteschön, wenn irgendwo auf der Welt ein Dorf überschwemmt wird, es mal zwei Wochen nicht regnet oder irgendwelche Käfer aussterben? Das gab es schon immer und das wird es auch weiterhin geben und wer ernsthaft glaubt, das hätte irgendeinen nennenswerten Einfluss auf uns oder unsere Kinder, der hat sich vielleicht einmal zu oft auf die Straße geklebt! Alles Panikmache von Big Klima und den Grünen...

    ...würde ich wahrscheinlich schreiben, wenn ich die Klimakrise so schwachsinnig relativieren würde wie du.

  • Warum findest du antisemitische Aussagen eigentlich so unproblematisch und versuchst, diese obendrein zu relativieren?

  • Are you implying that Nazis are good? Would you kindly fuck off?

  • Privilegien nicht anzusprechen und nicht zu kritisieren, ist noch schlimmer und führt zum Erhalt des Status Quo. Für die privilegierte Gruppe fühlt sich Gleichberechtigung bzw. das Ablegen jener Privilegien oft wie Diskriminierung an. Da muss man halt durch und ein gewisses Maß an Selbstreflexion an den Tag legen. Und das sage ich als weißer cis Mann.

  • Das war auch meine erste Assoziation. Demnächst dann dazu das passende Quiz: Wer hat's gesagt? Der Imperator der Menschheit oder Putin?

    Wer verliert wird von der Inquisition geholt... oder vom russischen Geheimdienst.

  • Es handelt sich um Faschisten. Es wäre also nur ein erster Schritt mit dem Ziel eines generellen Verbots in allen Lebensbereichen.

  • Du scheinst nicht zu verstehen, wie Gesetze entstehen. Du solltest dich politisch bilden.

  • Wisch

    Jump
  • Natürlich sterben deutlich weniger Menschen an Corona, aber ich finde es schade, dass bei der aktuellen Debatte oft Long COVID gar nicht berücksichtigt wird, obwohl das Ausmaß dieser Krankheit immer größere Züge annimmt. Das kann jeden Menschen treffen, egal wie gesund oder vorbelastet und es hat das Potential, das gesamte Leben nachhaltig zu versauen.

    Als jemand, der jung, zu keiner Risikogruppe gehört, vollständig geimpft ist und bisher noch kein Corona hatte, habe ich dennoch echt keinen Bock auf Long COVID. Die Erfahrungsberichte betroffener Menschen lesen sich wie Horrorgeschichten.

  • Maybe it's just my imagination, but didn't you comment multiple times that you want your players rather roleplay than rolling dice, play their characters and not the character builds they created and that systems like PF2e are too videogamey?

    But to quench your thirst about my experiences: I am playing and DMing TTRPGs for about 10 years now. My groups are mostly running PF1e, Call of Cthulhu and Numenera, but for one shots we also like to try smaller systems like Dungeon Crawl Classics, Paranoia or Savage Worlds. I play with and DM for veterans and new players alike. I would say that I know one or two things about this matter, but who knows.

    No matter what system we run, we never really have a problem with the rules and there is always room for fun and engaging RP. To me the overall critique in this thread sounds like a homemade problem on the DM side of things. You don't have to know and use all the rules a system is offering you (looking at you, Pathfinder), but it's really nice to know that there are rules for almost anything. And if you get the feeling that you have to fill the gaps with homebrew rules too often, then maybe the system isn't the right one for what you are going for in your campaign or maybe you have to adjust your style of DMing.

    This year for example I started a new PF1e campaign with people that never played a TTRPG before and they love it. I was afraid that this system could be too much for inexperienced players but they already get creative with the rules in combat and they engage in serious RP. They reached level 6 and can't wait to develop the stories of their characters further.

    But calling a watered down and noob friendly system like D&D5e being too complicated and rule heavy? Or calling a system like Pathfinder not a true RPG? Idk man. Maybe TTRPGs aren't your thing if you really think that or maybe your approach at DMing is fundamentally flawed.